Parasitenkur – Meine Erfahrungen

Hallo und schön, dass du vorbeischaust. Heute möchte ich meine Parasitenkur-Erfahrungen mit Dir teilen und dir ein paar Tipps mitgeben. Viel Spaß beim lesen!

 

 

Parasiten überall

Das Thema Parasiten ist derzeit in aller Munde. Namentliche Youtuber machten die Anwesenheit von Parasiten im Körper nahezu aller Menschen publik und tausende von Selbstversuchen bestätigen diese Behauptungen: Der moderne menschliche Körper ist bis oben hin voll mit Würmern, Viren und Einzelligen Parasiten. Entschlossene, die entsprechende Parasitenkuren durchführen, scheiden massenhaft Würmer aus. Einschlägige Facebook-Gruppen und Internetseiten sind gefüllt mit entsprechenden Bildern.

 

Die Parasitenkur 2.0

Ich bin mit den Videos von dem Youtuber Alex Green sofort in Resonanz gegangen und wusste: Da ist was dran, an dieser Parasitengeschichte! So schnell wie möglich wollte ich mit der Durchführung seiner Parasitenkur 2.0 beginnen, die es damals als Buch gab. Allerdings ist dazu die Einnahme einer Vielzahl von Mittelchen möglich, die nicht nur extrem teuer, sondern auch nicht unbedenklich sind. Ich habe zu diesem Zeitpunkt noch gestillt und habe mich letztlich dagegen entschieden und konzentrierte mich vorerst auf die Optimierung einer gesunden Rohkost-Ernährung.

 

Die Parasitenkur 4.0 – Ein teures Vergnügen

Dieses Jahr kam das Thema dann wieder verstärkt in mein Leben, sodass ich endlich den Entschluss fasste, die Kur zu wagen. Ich erhoffte mir davon auch meine letzten Gelüste in den Griff zu bekommen und mich endlich zu 100% von Früchten ernähren zu können. Mittlerweile existierte eine optimierte Version seiner Kur in Form eines Online-Video-Kurses, der rund 200€ kostet. Darüber hinaus werden Nahrungsergänzungsmittel und antiparasitäre Mittel im Wert von 300-500€ benötigt. Außerdem legt der Kurs nahe, eine Wasseraufbereitungsanlage anzuschaffen, welche ca. 4000€ kostet, da Leitungswasser unter anderem mit Parasiteneiern kontaminiert ist (über meine Erfahrungen mit Leitungswasser, kannst du hier lesen).

 

 

Die Durchführung

In den ersten zwei Wochen der 6-wöchigen Kur soll der sogenannte Biofilm abgelöst werden, in dem sich Darmparasiten festhalten und verstecken können. Dieser besteht aus schleimigen Schlacken und Absonderungen von unverdauten Nahrungsmittelrückständen. Zu diesem Zweck müssen unter anderem zwei hochkonzentrierte und bedenkliche Mittel eingenommen werden. Um die Nebenwirkungen dieser Mittel abzufedern muss gleichzeitig ein Haufen Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Man ist praktisch den ganzen Tag damit beschäftigt unangenehme Substanzen zu sich zu nehmen.

 

Dadurch und aufgrund der Tatsache, dass jeden Abend mehrere Einläufe nötig sind, war es gar nicht so einfach die Kur in meinen Alltag als alleinerziehende Mutter zu integrieren. Auf die Einläufe sollte deswegen nicht verzichtet werden, weil absterbende Parasiten diverse Toxine freisetzen, die im Dickdarm resorbiert werden, wenn dieser nicht regelmäßig durchgespült wird. Ein einstündiges Basenbad* gehört außerdem zum täglichen Programm, um überschüssige Säuren aus dem Körper auszuleiten.

 

 

Ergebnis

Das Ergebnis der Kur konnte sich schon nach wenigen Tagen sehen lassen: Täglich schied ich größere Mengen Würmer mit meinen Einläufen aus. Ich konnte Rundwürmer (Ascaris Lumbricoide), Fischbandwürmer (Taenia saginata) sowie den Ropewurm Stadium III (Funis parasitus) als einzelne Parasitenspezies identifizieren. Jedes mal konnte ich eine deutliche Erleichterung spüren als diese meinen Körper verließen. Tatsächlich ließen auch die Gelüste nach ungesunden Nahrungsmitteln nach, sodass ich mich das erste mal in meinem Leben vollständig von Früchten ernähren konnte. Alles in allem war die Kur sehr erfolgreich und ich kann sie aufgrund ihrer Wirkung auf jeden Fall weiter empfehlen, aber…

 

Warum ich die Kur abgebrochen habe

Obwohl ich so entschlossen war, viel Geld investiert hatte und die Kur augenscheinlich erfolgreich war, habe ich die Kur nach gut 1,5 Wochen abgebrochen. Warum? Die Antwort ist simpel: Mein Körper hat mir zu verstehen gegeben: Stop – Das ist zu viel, zu schnell, das will ich nicht! Und ich habe auf meinen Körper gehört. Und ja ich weiß, was einige jetzt sagen werden: Die Parasiten beeinflussen uns, indem sie in unser Denken eingreifen. Dass stimmt, viele Spezies greifen direkt oder indirekt in unser Nervensystem ein. Aber an dieser Stelle, war es eindeutig mein Körper, der mir sagte, dass ihm diese Kur nicht guttut, obwohl ich jede Menge schädliche Parasiten losgeworden bin.

 

 

Meine Kritik an der Parasitenkur

Mittlerweile habe ich verstanden, warum mein Körper mit dieser Entscheidung goldrichtig lag: Der Ansatz von Alex Green’s Parasitenkur und anderen Kuren, ist kein anderer als jener der Schulmedizin (die für ihre Vorgehensweise zurecht kritisiert wird): Es werden ausschließlich Symptome behandelt – und zwar mit Mitteln, die das ursprüngliche Problem sogar noch verschlimmern. Und es werden Abhängigkeiten geschaffen, von Antiparasitären Maßnahmen (ähnlich Desinfektionsmaßnahmen in der Medizin).

 

Lass mich das erklären. Ich schätze Alex Green und die Aufklärungsarbeit, die er in Punkto Parasiten geleistet hat. Ohne ihn, hätte das Thema nie meine Aufmerksamkeit erreicht. Er kritisiert zurecht, dass das Thema Parasiten von Medizinern und Forschung unter den Tisch gekehrt und heruntergespielt wird. Aber: Die Parasiten sind nicht die Ursache unseres Leidens und aller Krankheiten. Die Parasiten sind ein Symptom. Eine logische Folge eines unnatürlichen, nicht artgerechten Lebensstils, insbesondere einer völlig unnatürlichen, unverdaulichen und schlackenbildenden Ernährung.

 

 

Säure mit Säure behandeln

Damit verfolgt die Parasitenkur 4.0 einen Ansatz der nicht so verschieden von dem der Chemotherapie ist. Er behandelt ein Problem, dass aufgrund der Übersäuerung des Körpers entstanden ist mit noch mehr Säure. Im ersten Moment scheint diese Methode wirksam, weil die entsprechenden Zellen bzw. Parasiten von der starken Säure abgetötet werden. Langfristig bewirken noch mehr saure Rückstände im Körper noch mehr Nährboden für das Wachstum von Krankheit.

 

Die unbequeme Wahrheit über Parasiten

Dabei verstehen wir nicht, dass wir die Parasiten durch unseren Lebensstil und unsere Lebensgewohnheiten geradezu eingeladen haben. Wenn wir dem Körper Nahrungsmittel geben, für die er nicht gemacht ist sind wir darauf angewiesen, dass Kleinstlebewesen die Verdauung dieser Lebensmittel übernehmen, damit sie uns keinen Schaden zufügen und wir daraus zumindest einen Teil der benötigten Energie ziehen können. Obwohl sie uns langfristig töten, helfen uns die Parasiten so kurzfristig unseren unnatürlichen Lebensstil zu kompensieren.

Die einzig nachhaltige Antwort auf Parasiten kann also ein kompletter Lebenswandel sein. Diese Antwort ist also unbequem und entspricht nicht dem, was die meisten Menschen hören möchten. Das Ego, welches in seiner Komfortzone verharren möchte, folgt lieber einer 6-wöchigen Kur und bildet sich ein, das Problem sei nun für immer gelöst.

 

Parasiten natürlich loswerden

Es gibt einen völlig natürlichen Weg, Parasiten loszuwerden und den Körper sogar immun gegen die Neubesiedelung mit Parasiten zu machen. Wie du dahin kommst, im Einklang mit deinem Körper Parasiten effektiv und dauerhaft loszuwerden und wie du dauerhaft eine ganzheitliche Balance hälst, erfährst du hier in den nächsten Wochen. Wenn dich das interessiert, folge mir gerne auf Pinterest.

 

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