Ist Vegane Kost eine Mangelernährung?

 

Herzlich willkommen, liebe Leser*innen. Heute soll es um das Thema ‚Vegane Ernährung‘ gehen. Ich möchte hierbei aufdecken, ob es sich dabei um eine Mangelernährung handelt. Viel Spaß beim Lesen!

 

Vegan – Die Beweggründe

Die Beweggründe für eine vegane Ernährung können vielfältig sein. Viele Veganer wollen einfach nicht zu der systematischen Ausbeutung von Tieren beitragen. Es gibt aber mittlerweile auch immer mehr Umweltveganer‘, die aus Verantwortung dem Klima gegenüber keine tierischen Produkte mehr verzehren. Immerhin verursacht der Konsum von tierischen Produkten einen beachtlichen Anteil der weltweiten Emissionen.

Gemein ist wohl fast allen Veganern ein erhöhtes Bewusstsein, egal auf welches Thema sie sich beziehen. Das trifft auch auf die sogenannten ‚Gesundheitsveganer‘ zu. Sie ernähren sich (auch) ihrer eigenen Gesundheit zuliebe vegan. Dass rotes Fleisch Herzerkrankungen begünstigt und Kuhmilch krebserregend ist: haben mittlerweile viele mitbekommen. Aber viele Veganer nehmen regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel ein. Handelt es sich also doch um eine Mangelernährung?

 

 

Nahrungsergänzungsmittel in der veganen Ernährung

Wer sich vegan ernährt, sollte bestimmte Nährstoffe ergänzend zu seiner Ernährung hinzuführen. Vielen Veganern ist dies bewusst. DIe meisten von ihnen supplementieren Vitamin-D3 und Vitamin-B12. Aber auch hochwertiges Omega-3, Vitamin-K2 und Jod gehören bei vielen gesundheitsbewussten Veganern dazu. Dazu muss man sagen, dass diese Stoffe oft auch bei Mischköstlern kritisch sind und supplementiert werden sollten.

 

Mein Eindruck ist, dass Veganer sich häufig aufgrund des erhöhten Bewusstseins für gesunde Ernährung eher mit dem Thema befassen. Hinzu kommt das allgemeine Stigma vom Mangelernährten Veganer. Aber schauen wir uns doch ein mal die einzelnen Supplemente an:

 

Vitamin D

Das Sonnenvitamin hat seinen Namen daher, dass der menschliche Körper es bei ausreichender Sonneneinstrahlung auf der Haut selbst bilden kann. Das ist in Deutschland nur in den Sommermonaten der Fall und auch nur dann, wenn sich über eine ausreichende Dauer ohne Sonnencreme in der Sonne aufgehalten wird. Daher leiden schätzungsweise 90% der Menschen an einem chronischen Vitamin-D-Mangel.

In tierischen Produkten wie Fisch und Eigelb kommt es zwar vor, aber wir müssten absurde Mengen davon Verzehren oder regelmäßig auf spezielle Produkte wie Fischleber zurückgreifen, die normalerweise nicht auf unserem Speiseplan stehen. Vitamin-D-Mangel ist also kein ‚Veganer-Ding‘, sondern ein Massenproblem aufgrund des ungünstigen Klimas und der unnatürlichen Lebensweise. Jeder Mensch in Mitteleuropa sollte sich mit dem Thema eingehend auseinandersetzen. Ich kann dazu folgendes Buch und Präparat empfehlen:

 

 

Vitamin B12

Vitamin-B12 ist der Vegan-Klassiker. Tatsächlich bekommen sowohl Vegetarier als auch Veganer dieses von Bodenbakterien gebildete Vitamin nicht in ausreichender Menge und erleiden häufig einen Mangel – sie müssen supplementieren. Die Fleischesser haben es da allerdings nicht viel besser. Wer sein Fleisch nicht vom Biobauern aus Weidehaltung bezieht, verzehrt Tiere, die ihrerseits Vitamin-B12-Präparate bekommen haben. Und diese sind in der Massentierhaltung von fragwürdiger Qualität, auf die ich mich nicht verlassen würde.

Wer also seinen B-12-Bedarf sicherstellen möchte, sollte so oder so auf ein hochwertiges liposomales Präparat* (B-Kmoplex) nicht verzichten. Übrigens ist dieses Vitamin auch kein Argument dafür, dass eine vegane Ernährung nicht natürlich sei. Würden wir unsere Nahrung wie Wildkräuter nämlich in der Natur ernten und direkt verzehren ohne diese zu waschen, hätten wir eine natürliche Quelle. Darüber hinaus gibt es Hinweise, die darauf hindeuten, dass das vom Körper im Darm selbst synthetisierte Vitamin-B12 bei einer guten Darmgesundheit sehr wohl resorbiert werden kann. So ist es bei langjährigen Rohköstlern teils der Fall. Leider ist eine gute Darmgesundheit heutzutage die Ausnahme.

 

 

Vitamin K2

Bei Vitamin K2 wird es schon kniffliger. Es kommt beispielsweise in Fisch und in Rohmilchprodukten von weidenden Tieren vor. Auch hier lässt sich davon ausgehen, dass die meisten Menschen chronisch unterversorgt sind. Allerdings gibt es tatsächlich keine bekannten pflanzlichen Quellen für dieses Vitamin. Dies lässt sich durchaus als Argument dafür werten, dass der Mensch kein Pflanzenfresser ist.

Allerdings habe ich diesbezüglich meine eigene Theorie entwickelt: Ein gewisser Anteil des Vitamins wird nämlich ebenfalls vom Körper selbst synthetisiert und resorbiert, wenn ausreichend Vitamin K1 aus grünem Blattgemüse zur Verfügung steht. Ich schätze, dass diese Menge bei einer intakten Darmflora ohne Parasitenbefall ausreichen würde, um unsere Versorgung sicher zu stellen. Von einem solchen Gesundheitszustand sind wir aber leider alle weit entfernt, insofern lässt sich nur mutmaßen und supplementieren:

 

 

Omega 3

Die essentiellen Omega 3 Fettsäuren EPA und DHA sind in Fisch enthalten, aber ursprünglich pflanzlichen Ursprungs (Algen). Die entsprechenden Produkte müssen roh verzehrt werden, da Omega-3-Fettsäuren stark flüchtig sind und beim Erhitzen teils zu giftigen Transfettsäuren weiteroxidieren. Gleiches gilt für die entsprechenden Öle. Übrigens ist der dies der Grund für den unangenehmen Geruch von Fisch. Das Oxidieren der Fettsäuren ist teil des Verwesungsprozesses.

 

 

Bei wem weder roher Fisch noch Algen regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, sollte diese Fette supplementieren. Leinsamen, Chiasamen und die entsprechenden Öle enthalten die Fettsäure ALA, eine Vorform der anderen. Diese reicht meiner Meinung nach nichtaus, um den normalen Bedarf zu decken, zumal die Umwandlungsrate gering sein kann.

Extrem wichtig ist es zudem, den Verzehr von Omega-6-Fettsäuren und Ölsäure drastisch zu reduzieren. Entscheidend ist nämlich das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren. Wer, wie ich, fast gar keine Fette zu sich nimmt mit Ausnahme von vereinzelten Avocados, kann seinen Bedarf im Sommer durchaus natürlich über Wildkräuter decken, da keine großen Mengen Omega-6 ausgeglichen werden müssen. Der Mensch braucht insgesamt wenig Fette. Ansonsten empfehle ich die Einnahme von diesem Präparat:

 

 

 

Fazit

Ist die vegane Ernährung eine Mangelernährung? Sicherlich ist sie das. Genauso wie so ziemlich jede andere Ernährung. Da wir uns weit von unserer natürlichen Lebensweise entfernt haben, unsere Böden verarmt sind und unsere Darmgesundheit zerstört ist, ist es heutzutage durchaus sinnvoll auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen. So lässt sich die eigene Gesundheit zumindest teilweise erhalten.

Meiner Meinung nach ist die vegane Rohkost dem Menschen aufgrund seiner Instinkte und der Beschaffenheit seines Verdauungstraktes in die Wiege gelegt. Er ist aber durchaus anpassungsfähig und überlebt auch mit vielfältigen anderen Nahrungsquellen.

 

 

 

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3 Gedanken zu „Ist Vegane Kost eine Mangelernährung?

  1. Ach ist das immer schön deine Artikel zu lesen Linda. Ich bin richtig hungrig darauf, was du im nächsten Artikel beleuchtest. Ich hoffe du hast viele Menschen die du durch deine Berichte erreichst, denn diese sind GOLD wert. Danke, dass du deine Zeit investierst uns mit Wissen zu bereichern und die Menschenwelt zu einem besseren, aufgeklärten Ort machst.
    Dein Fan Freya

  2. Vielen Dank liebe Linda, für so viel wertvollen Input. Mich interessiert das Thema Karies doch sehr. Welche Erfahrungen hast du mit Heilung. Mein Sohn (fast 8) hatte sehr früh Karies und meine Tochter (2 Jahre) habe ich bis zum 2. Lebensjahr gestillt und kämpft jetzt auch bereits. Beide haben sehr weichen Zahnschmelz. Mein 2. Sohn (5 Jahre) hat gar keine Probleme, weil er einen härteren Zahnschmelz hat. Wir geben bereits täglich Sangokoralle und sie bekommen, da wir uns weitestgehend vegan ernähren sämtliche Supplementierungen, aber es ist dennoch fortgeschritten… Hast du eine Idee?

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