Die wahre Ursache für Karies

Hallo und schön, dass Du da bist. Ich mag heute mit Dir über das Thema Karies und die häufig unerkannte Ursache dahinter sprechen. Dabei möchte ich weitverbreitete Karies-Mythen einem kleinen Faktencheck unterziehen. Viel Spaß beim lesen!

 

1. Karies ist eine Infektionskrankheit

Dieser Mythos hält sich hartnäckig. Als meine Tochter ein Baby war, bekam ich sogar Empfehlungen, sie nicht zu küssen, um sie bloß nicht mit den ‚gefährlichen Karies-Erregern‘ anzustecken. Es ist zwar richtig, dass es Bakterien sind, die den betroffenen Zahn zerfressen. Sie sind aber nicht die Ursache der Krankheit. Diese Bakterien sind überall und wir können ein Eindringen in die Mundhöhle gar nicht verhindern.

Die Tatsache, dass Bakterien die Zähne angreifen können, ist viel mehr eine Folge der konstitutionellen Schwächung der Zahnsubstanz. Dass es sich bei Karies nicht um eine Infektion handelt, kann man auch daran festmachen, dass Antibiotika eine Karies nicht stoppen können und der Körper keine Antikörper gegen die Bakterien bildet.

 

 

2. Säure greift die Zähne an

Es ist eine gängige Theorie, dass die Bakterien im Mund Säuren produzieren, welche dann die Zahnsubstanz angreifen. Daher sollten säurehaltige Lebensmittel gemieden werden, um diesen Effekt nicht noch zu verstärken. Allerdings verhält es sich so, dass der basische Speichel im Mund Säuren in kürzester Zeit abpuffert, sodass keine Gefahr beim Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln besteht.

Letztendlich basiert die Angreifbarkeit eines Zahns auf seiner eigenen Struktur, wie bereits Dr. Miller im 19. Jahrhundert erkannte: „Das, was wir den perfekten Zahn nennen, könnte auf unbegrenzte Zeit, der gleichen Säure standhalten, der ein Zahn von gegenteiliger Struktur nach wenigen Wochen erliegen würde.“ In einem Versuch bekamen Ratten große Mengen ‚Kariesbakterien‘ injiziert, die keinerlei Effekt hatten. Bei einer Veränderung des Futters lies sich ein sofortiger Effekt erzielen.

 

3. Essensreste verursachen Karies

Hier verhält es sich ähnlich. Essensreste an den Zähnen können die Entstehung und Ausbreitung von Karies sicherlich begünstigen, aber auch mit sehr regelmäßigem Putzen wird sich eine Karies nicht aufhalten können, denn es handelt sich um eine Schwächung der Zahnsubstanz. Wer dahingegen eine perfekte Zahnsubstanz aufweist, wird auch ohne Zähneputzen keine Karies entwickeln. So beobachtete Weston Price in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verschiedene Naturvölker, die quasi keine Karies aufwiesen, obwohl sie keine Zahnbürsten kannten.

 

 

4. Es braucht Flourid um Karies zu heilen und vorzubeugen

Alle Studien kommen zu ähnlichen Ergebnissen: Flouride in Ernährung, Trinkwasser und Zahnpasta haben keinerlei Effekt auf die Zähne. Dahingegen gibt es etliche Untersuchungen die darauf hinweisen, dass Flouridverbindungen gesundheitsgefährdend sind. Gerade bei Kindern, deren Gehirn sich noch in der Entwicklung befindet, kann es zu Schädigungen des Nervensystems kommen.

 

5. Zucker verursacht Karies

Jein. Mit dem Zucker in der Mundhöhle verhält es sich ähnlich wie mit den Essensresten. Das regelmäßige und langanhaltende Ansteigen des Blutzuckerspiegels allerdings führt zu Schwankungen des Kalzium- und Phosphatspiegels im Blut. Als Folge wird vermehrt Kalzium mobilisiert, welches aus Zähnen und Knochen stammt. Das ist vor allem dann der Fall, wenn kein optimales Verhältnis zwischen Kalzium und Phosphat vorherrscht.

 

 

Industriezucker sollte in jedem Fall gemieden werden, da dieser den Blutzucker in die Höhe schießen lässt. Gleiches gilt aber auch für natürliche Süßungsmittel. Bei Früchten ist der Anstieg nicht ganz so extrem, allerdings sind alle im Handel erhältlichen Früchte auf Zucker überzüchtet. Bei einer fettreichen Ernährung sollte daher auch auf Früchte geachtet werden, da Fett die Aufnahme von Glucose aus dem Blut in die Zellen verlangsamt (so auch bei der Entstehung von Diabetes, siehe hier). Wild wachsende Früchte können bedenkenlos verzehrt werden. Diese stellen die optimale Ernährungsgrundlage dar.

6. Karies ist genetisch bedingt

Nein. In der Regel sind schlechte Zähne nicht in unseren Genen verankert, sondern immer eine Folge von mangelhafter Ernährung. Allerdings bezieht sich diese Mangelernährung schon auf die Vorgänger-Generationen. So ist der Mineralien- und Vitaminhaushalt beider Eltern während der Zeugung des Kindes entscheidend für dessen spätere Konstitution. Außerdem die Versorgung mit diesen Stoffen im Mutterleib. Eine Karieserkrankung, die sich schon in den ersten Lebensjahren manifestiert ist daher fast immer eine Folge der Mangelernährung der Eltern.

Es ist sicherlich auch eine Frage des Stoffwechsels des Kindes, wie schnell der Speicher an Mineralien und fettlöslichen Vitaminen aufgebraucht ist und wie viel es davon über Muttermilch und die Ernährung zugeführt kommt. So erklärt sich das Phänomen, dass Geschwisterkinder eine völlig verschiedene Zahnkonstitution aufweisen.

 

 

Fazit

Das vermehrte Ansiedeln von Karieserzeugenden Bakterien in der Mundhöhle ist nicht die Ursache, sondern die Folge der Erkrankung. Karies entsteht durch eine Demineralisierung der Zahnsubstanz als Folge der eigenen mangelhaften Ernährung. Häufiges Zähne putzen und das Weglassen von Säuren und Zuckern alleine, sind ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn die Karies schon fortschreitend ist. Wenn Dich ein Artikel über die natürlcihe Heilung von Karies interessiert, hinterlasse mir gerne einen Kommentar. Dieses werde ich dann hier verlinken.

 

 

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12 Gedanken zu „Die wahre Ursache für Karies

  1. Hallo. Interessanter Artikel zur Zahngesundheit. Der weiterführende Link zur Heilung von Karies würde mich interessieren. Danke!

  2. Vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel über die Kariesentstehung. Leider plage ich mich seit meinem Jugendalter alle paar Jahre mit Karies rum, obwohl ich sehr sorgsam in der Mundhygiene bin. Meinen Zähnen sieht man an, dass sie gepflegt sind. Wenn in fast allen Artikeln zu Karies die mangelnde Hygiene genannt wird werde ich tatsächlich sauer.
    Nun würde ich mich über eine weiterführende Aufklärung sehr freuen.

  3. Guten Tag,

    Mein Kind (fast 5 Jahre) hat heute trotz sehr guter Zahnhygiene die Diagnose von kleiner Karies bekommen. Bitte helfen Sie mir mit ihrem weiterführenden Artikel.

  4. Hallo
    Sehr Interessanter Artikel!
    Mich würde es jetzt noch total interessieren, was man tun kann, wenn ein 3-jähriges Kind starke Karies hat.
    Danke

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