Gesundheitsrisiko Waschmittel

Hallo und schön, dass Du hier vorbeischaust. Ich möchte heute über ein Thema sprechen, welches uns alle betrifft und über das erschreckend wenige Menschen informiert sind. Die Rede ist vom Wäsche waschen, genauer gesagt von den Chemikalien, die tagtäglich auf unsere Haut und in den Abfluss wandern. Unten findest Du auch ein Rezept zum Herstellen Deines eigenen Waschmittels.

 

Die Wenigsten Menschen machen sich Gedanken über die Dinge, die sie tagtäglich benutzen. So auch das Waschmittel, mit dem sie ihre Kleidung waschen. Ganz langsam wächst das Bewusstsein für Gesundheits- und Umweltthemen in der Bevölkerung. Immer mehr Menschen greifen zu ökologischem Waschmittel und verzichten auf Weichspüler. Wenn der Trockner doch mal angestellt wird, dann zumindest mit schlechtem Gewissen. Allerdings wissen die wenigsten mit welcher Chemie sie da ihre Waschmaschinen füttern, und das selbst bei so genanntem ‚Ökowaschmittel‘.

 

Duftstoffe

In herkömmlichen Waschmitteln sind häufig Duftstoffe enthalten. Duftstoffe sind nicht nur problematisch, weil sie über die Haut in den Körper gelangen können. Viele Menschen reagieren empfindlich auf diese Gerüche oder bekommen Hautreaktionen beim Tragen der Wäsche. Die geruchsaktiven Stoffe werden vor allem zum Problem, weil sie häufig im Klärwerk nicht abbaubar sind und somit immer wieder Rückstände ins Trinkwasser gelangen. Da sind sie dann gar nicht mehr dufte.

Das ist auch deswegen problematisch, weil Duftstoffe den zweithäufigsten Auslöser für Kontaktallergien darstellen. Viele Fälle könnten durch den Verzicht auf reizendende Stoffe vermieden werden. Auch die Umwelt wird durch diese Stoffe erheblich belastet, da diese letzten Endes auch ins Grundwasser gelangen. Ich persönlich verzichte deswegen auf Duftstoffe im Waschmittel. Eine sauber gewaschene Wäsche bedarf eigentlich auch keiner solcher Zusätze. Wer dennoch auf den guten Geruch nicht verzichten möchte, kann einen Tropfen ätherisches Öl* zur Wäsche hinzugeben.

 

Konservierungsstoffe

Flüssiges Waschmittel bedarf zur Haltbarmachung Konservierungsmitteln. Diese Konservierungsstoffe töten Mikroorganismen und Kleinstlebewesen ab, damit sich im Waschmittel keine Keime anreichern können. Allerdings lösen auch diese Stoffe Kontaktallergien aus und müssen deswegen teilweise sogar mit Warnhinweisen gekennzeichnet werden. Besonders Formaldehyd ist ist sehr aggressiv und kann neben dem Auslösen von Übelkeit, Schleimhautreizungen, Kopfschmerzen und Atemwegsbeschwerden auch Krebs verursachen.

Die Konservierungsstoffe stellen auch ein echtes Umweltproblem dar, da sie wie die Duftstoffe ebenfalls schlecht abbaubar sind. Die Mikroorganismen, die im Klärwerk zur Aufspaltung giftiger Substanzen eingesetzt werden, töten sie ab und verhindern somit die vollständige Aufbereitung des Wassers.

 

Genveränderte Enzyme

Herkömmliche Waschmittel enthalten neben der oben genannten Stoffe auch Enzyme, welche dafür sorgen, dass Wäsche auch bei niedrigen Temperaturen sehr sauber wird. Allerdings sind die eingesetzten Enzyme häufig genmanipuliert. Der Einsatz von Gentechnik ist deswegen so umstritten, weil keiner absehen kann, welche langfristigen Folgen für Gesundheit und Umwelt von den veränderten Substanzen ausgehen. Die Genveränderten Enzyme im Waschmittel gelangen über die Wäsche auf die Haut und in den Körper.

 

Tenside aus Erdöl

Tenside stellen das Herzstück des Waschmittels dar. Sie sind das Mittel, welches Fett und Wasser verbindet und so Verschmutzungen jeglicher Art lösen können. In herkömmlichen Waschmitteln werden die enthaltenen Tenside aus Erdöl hergestellt. Damit bedienen sich die Hersteller einer eh schon begrenzten Ressource. Aber nicht nur das: Die synthetischen Tenside sind nur teilweise abbaubar und gelangen über den Wasserkreislauf in die Umwelt und belasten unsere Gewässer.

 

Die ‚ökologische‘ Altenative: Pamlöl

Hersteller von ökologischen Waschmitteln, wie Sodasan, Sonett und Co, verzichten auf den Einsatz von Erdölprodukten. Dafür beziehen sie ihre Tenside zum Teil aus Palmöl, welches ebenfalls eine erhebliche Umweltsünde darstellt. Für den Anbau von Palmöl, wird großflächig Regenwald gerodet, sodass nicht nur die Artenvielfalt bedroht wird, sondern auch Tausende Tiere zu Schaden kommen. Genau genommen sind diese Produkte also nicht mal vegan. Es bleibt fraglich, warum sich das Waschmittel aus dem Bioladen überhaupt ‚ökologisch‘  nennen darf.

 

Waschmittel selbst herstellen 

Wer wirklich wissen möchte, was drin steckt im Waschmittel, tut gut daran sein eigenes Waschmittel herzustellen. Allerdings ist hier darauf zu achten, eine palmölfreie Kernseife* zu verwenden, da gewöhnliche Kernseife auch auf Palmölbasis hergestellt wird.

Die Seife* (50g) wird fein gerieben und mit 6 Esslöffel Waschsoda* vermischt. Das Ganze wird mit 2 L kochendem Wasser aufgegossen und solange verrührt bis eine geleeartige Masse entstanden ist. Diese Masse wird eine Stunde ruhen gelassen und dann erneut mit 1 L kochendem Wasser aufgegeossen. Das fertige Produkt kann nun noch mit ätherischem Öl* verferinert werden und muss nur noch abkühlen.

 

Nachhaltig und gesund waschen mit Ulrich

Wer DIY-Waschmittel verwendet, muss damit rechnen, dass die Waschkraft nicht so stark ist wie bei einem gekauften Produkt aus dem Laden. Ich empfehle also, grobe Verschmutzungen und starke Flecken vor dem Waschen vorzubehandeln. Wer kleine Kinder hat oder keimbelastete Wäsche sauber waschen möchte, der ist wohl mit der gekauften Variante besser beraten. Ich persönlich benutze das erdöl-, palmöl- und duftsofffreie Waschmittel von Ulrich natürlich*. Dieses Waschmittel besteht tatsächlich aus nur 5 Zutaten und wäscht selbst Stoffwindeln 1A sauber. Wer Geld sparen und etwas für die Umwelt tun möchte, indem er Verpackungsmaterial spart, kann im praktischen 10-Liter Kanister* bestellen. Ich würde nie wieder ein anderes Waschmittel für die Wäsche meiner Familie benutzen.

 

 

Dieses Waschmittel ist wirklich ökologisch:

 

 

 

 

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5 Gedanken zu „Gesundheitsrisiko Waschmittel

  1. Liebe Linda,
    Mein erstes, selbstgemachtes Waschmittel war tatsächlich das mit Kernseife und Waschsoda. Mittlerweile habe ich für mich ein neues, praktischeres Rezept entdeckt: ca. 100g Asche aus unserem Holzofen mit 2 Liter Wasser übergießen. Über Nacht stehen lassen, mit einem Küchentuch absieben und voila! Ich nehme pro Waschladung einen Deckel voll (ca. 4 Esslöffel). Auch ich wasche Stoffwindeln und normale Wäsche 🙂 Viele Grüße, Izabella

    1. Hallo Izabella,
      Das klingt ja interessant. Das würde ich sehr gerne ein mal ausprobieren. Ich habe allerdings keine Möglichkeit, ein Feuer zu machen.
      Kommt dieses Waschmittel dann ganz ohne Tenside aus? Wie funktioniert es denn? Ich bin sehr gespannt.
      Liebe Grüße
      Linda

      1. Liebe Linda,
        Gibt es in eurer Nähe jemanden mit Holzofen? Oder Bekannte? Die haben immer zu viel Asche übrig… Ich kenne mich mit Chemie überhaupt nicht aus! Aber das Waschmittel ist echt super! Die Flüssigkeit fühlt sich auch richtig seifig an. Klar – richtig harte Flecken sind schwierig und strahlend weiße Kleidung haben wir nicht – 2 Kinder und so…
        Viele Grüße, Izabella

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