Gesund leben ohne Menstruation

Hallo und schön, dass Du da bist! Heute möchte ich Dir meine unglaubliche Geschichte erzählen: Wie ich mit 23 Jahren ohne Menstruation lebe und wie es möglich ist dabei völlig gesund und trotzdem fruchtbar zu sein – ganz ohne künstliche Hormone.

 

Mir ist klar, dass dieser Artikel mal wieder für hitzige Diskussionen sorgen wird. Nichts desto trotz möchte ich meine Erfahrungen mit der Welt teilen, um die Perspektive des ein oder anderen ein klein wenig zu erweitern. Mir ist aufgefallen, dass zum Thema Ausbleiben der Periode sehr einseitig informiert wird, weil die zur ganzheitlichen Betrachtung notwendigen Informationen fehlen. Immer wieder sehe ich, dass öffentlich aufgeklärt oder gewarnt wird, das Ausbleiben der Periode als gravierendes Krankheitssymptom ernst zu nehmen. Das macht es gesunden Frauen wie mir, die keine Monatsblutung haben, schwer, dies als völlig natürliches und physiologisches Phänomen wahrzunehmen.

 

Fehlende Menstruation als Symptom

Vorab möchte ich ein mal klar stellen, dass das Ausbleiben der Periode selbstverständlich ein ernstzunehmendes Krankheitssymptom sein kann. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn es sich hierbei um ein Aussetzen des gesamten Zyklus handelt und nicht um das bloße Fehlen der Blutung. Im Zweifelsfall solltest Du mit einem Arzt abklären lassen, ob Eisprung und Zyklus vorhanden sind.

 

Ist die Regelblutung nicht natürlich?

Was zunächst provozierend klingt ist eine ernstgemeinte Frage, die ich mir vor einigen Monaten stellen musste, als ich selbst das erste mal mit dem Thema konfrontiert worden bin. Und ich bin für mich zu dem Schluss gekommen: Heutzutage scheint es normal zu sein, als Frau ein mal im Monat eine größere Menge Blut zu verlieren. Aber natürlich bzw. physiologisch ist die Menstruation nicht!

 

Menstruation bei Tieren

Ein Blick in die Tierwelt zeigt, dass eine regelmäßige Blutung die absolute Ausnahme darstellt. Neben den Menschen sind nur Fledermäuse, Rüsselspringer, Haustiere und einige Primaten nennenswert. Dabei ist nicht erklärbar, welchen biologischen Nutzen die Menstruation haben soll. Im Gegenteil, in freier Wildbahn stellt eine so starke Blutung, wie viele Frauen sie heute erleben, einen starken evolutionären Nachteil dar. Als Potentielle Beute würden wir es Raubtieren sehr leicht machen, uns aufzuspüren.

 

Die Gebärmutterschleimhaut baut sich um

Die gängige Erklärung für das Vorhandensein der Menstruation ist die, dass die Gebärmutterschleimhaut sich in jedem Zyklus abbauen muss, um sich anschließend zu erneuern. Die Argumentation ist allerdings wenig schlüssig, wenn man bedenkt, dass andere Säugetiere ebenfalls eine funktionierende Gebärmutter samt Zyklus haben. Die Schleimhaut der tierischen Gebärmutter wird aber nicht ab- sondern lediglich umgebaut. Da der Körper der Tierweibchen hierbei keine beträchtliche Menge Blut verliert und weniger Energie in den Aufbau neuen Gewebes stecken muss, ist dies die deutlich effizientere Variante, die sich offenbar auch evolutionär als brauchbar erwiesen hat.

Warum sollte das Umbauen der Schleimhaut also ausgerechnet dem Menschen nicht möglich sein, stellt dieser doch angeblich die Spitze der Evolution dar? Tatsächlich gibt es auch keine wissenschaftlich erwiesene Erklärung für dieses Phänomen. Lediglich einige gewagte Hypothesen kursieren zu diesem Thema. Hierfür wird unter anderem die Größe der Gebärmutter herangezogen. Doch warum sollte sich eine größere Gebärmutter schlechter umbauen lassen als eine kleine?

 

Der Einfluss der Nahrung

Meine persönliche Erklärung ist tatsächlich sehr viel einfacher als die gewagten Thesen der Biologen. Mit ganz wenigen Ausnahmen ist die Menstruation ein Phänomen, welches ausschließlich den Menschen und die von ihm domestizierten Tiere betrifft. Was Menschen und Haustiere gemein haben ist Folgendes: Eine völlig artfremde und unnatürliche Ernährung. Ich finde es fast schon verwunderlich, dass bisher keiner über diese Auffälligkeit gestolpert ist.

Sowohl Menschen als auch Haustiere, Nutztiere und viele Zootiere teilen das ‚Schicksaal‘, dass sie hochverarbeitete und unnatürliche Nahrung zu sich nehmen. Über die natürliche Nahrung des Menschen habe ich bereits in einem anderen Artikel geschrieben. Für Tiere gilt das Gleiche wie für Menschen: Erhitzte, vermischte, getrocknete und verarbeitete Lebensmittel machen sie auf Dauer krank. Es gibt einen guten Grund, weswegen Enten nicht mit Brot gefüttert werden dürfen. Ihr Organismus kann mit diesem verarbeiteten Produkt nichts anfangen und es entstehen Schlacken, die langfristig krank machen. Brot und Co sind dem menschlichen Organismus nicht zuträglicher. Die Überlebenszeit des Menschen ist in der Regel lediglich etwas länger. Auch in unseren Körpern entstehen Schlacken, die anschließend wieder entgiften werden möchten.

 

Die Monatsblutung als Entgiftungsversuch

Die Möglichkeit im regelmäßigem Abstand größere Mengen Zellmaterial auszuscheiden ist also eine günstige Gelegenheit für den weiblichen Körper, sich von der Last an Nahrungsabfällen zu befreien. Dadurch sind Frauen den Männern gesundheitlich zwar nicht haushoch überlegen, denn auch diese Entgiftungsressource ist begrenzt. Der zusätzliche Entgiftungskanal erklärt aber, warum Frauen im Schnitt einige Jahre älter werden als Männer.

 

Meine persönlichen Erfahrungen

Ich hatte vor meiner Ernährungsumstellung auf natürliche Nahrung sehr zu kämpfen mit Menstruationsbeschwerden. Ich litt wie viele Frauen unter PMS und einer extrem starken und schmerzhaften Blutung. Nachdem ich meine Ernährung umgestellt habe, bekam ich meine Regelblutung noch ein einziges Mal und zwar während der Entgiftungsphase. Dabei verlief meine Menstruation völlig beschwerdefrei und sie passte sich sogar dem Mondzyklus an. Anders als sonst dauerte die Blutung nur wenige Tage, wobei sich die Gesamtmenge an Blut erheblich reduziert hatte.

 

Das Ausbleiben der Regel

Seit dieser einen Blutung bleibt meine Menstruation aus und mir geht es körperlich besser denn je. Die umfassenden gesundheitlichen Verbesserungen, die ich seit der Ernährungsumstellung erfahren habe, zeigen mir, dass das Ausbleiben der Regel völlig im Einklang mit meiner natürlichen Körperfunktion steht. Zudem habe ich selbstverständlich weiterhin einen Zyklus inklusive Eisprung. Meine Gebärmutterschleimhaut baut sich jetzt lediglich völlig schmerzlos um, anstatt sich abzubauen.

 

Nährstoffmangel?

Die Medien suggerieren einem heutzutage, dass das Ausbleiben der Regelblutung ein gefährliches und ernstzunehmendes Symptom ist, welches bei Stress, Unterernährung oder Nährstoffmangel auftreten kann. Das ist sicherlich für Normal-Essende Frauen auch richtig. Welchen Nährstoffmangel sollte ich jedoch bei einer Rohkost-Ernährung haben, nehme ich doch ausschließlich frische und nährstoffreiche Lebensmittel zu mir?

 

Blutung kehrt durch Kochkost zurück

Tatsächlich brauche ich lediglich eine Portion gekochte Nahrung zu mir nehmen und die Monatsblutung setzt sofort wieder ein. Das zeigt mir, dass es sich um kein Ungleichgewicht oder dergleichen  handelt, sondern bestätigt meine These mit der Ausscheidungsfunktion. Die Stärke und Dauer variieren je nach Menge der gekochten Nahrung. Ein mal Pasta essen reicht also aus, um sich so zu vergiften, dass der Körper einen erhöhten Ausscheidungsbedarf hat. An den zugeführten Nährstoffen durch die Nudeln kann es jedenfalls nicht liegen.

Rohköstlerinnen machen ähnliche Erfahrungen

Scrollt man sich durchs WWW, wird man sehr schnell feststellen, dass fast alle Rohköstlerinnen die Erfahrung machen, dass ihre Regel entweder ganz ausbleibt oder sich auf eine sehr geringe Menge reduziert. Allen Frauen geht es blendend und sie sind haben weiterhin einen Zyklus. Es ist dem Menschen also sehr wohl möglich die Gebärmutterschleimhaut lediglich umzubauen, wie es Tiere auch tun. Der weibliche Körper macht sich die Regelblutung  lediglich zunutze, indem er große Mengen schädlichen Materials ausscheidet.

 

Mir war es ein sehr großes Anliegen heute diese Erfahrungen mit Dir zu teilen, weil die dahinter liegenden Erkenntnisse in Bezug auf unsere Ernährung einfach bahnbrechend sind. Wenn man bedenkt, dass das regelmäßige menstruieren die Lebenszeit von Frauen schon um ein paar Jahre verlängert, wie sehr tut es dann erst eine naturbelassene Nahrung, die das Ausscheiden von Giftstoffen völlig überflüssig macht? Ich habe meinen Rohkost-Weg mit 22 gestartet und peile mindestens die 140 an. Wir sprechen uns in 120 Jahren noch mal.

 

 

Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet:

 

 

 

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20 Gedanken zu „Gesund leben ohne Menstruation

  1. Hallo Linda,

    Eine sehr interessante Theorie. Habe davor noch nie davon gehört!
    Wenn es also unnatürlich ist die Blutung zu haben und es eigentlich nut Gifte sind, warum hört deiner Meinung nach die Periode im Alter um die 40 auf?
    Würde mich sehr interessieren!
    Liebe Grüße

    1. Hallo Daria,
      Die Blutung hört dann auf, wenn es keinen Zyklus mehr gibt, wenn also die Gebärmutterschleimhaut weder ab- noch umgebaut wird. Ab diesem Alter nehmen dann Gesundheitsrisiken für Frauen entsprechend zu.

      Liebe Grüße
      Linda

  2. Hallo Linda.
    Sehr spannend was du da schreibst.Irgendwie auch logisch und nachvollziehbar. Ich habe vor vielen Jahren schon mal davon gelesen. Das war in dem Buch“ willst du gesund sein, vergiss den Kochtopf“ von Helmut Wandmaker, einem Vertreter der unbehandelten Rohkost. Bestimmt kennst du ihn auch. Er erwähnte auch Dr. Ehrte. Ich hoffe, dass sich dieses “ versteckte Wissen“ irgendwann durchsetzt und wir die Angst vor vielen Krankheiten verlieren.Wie bist Du ursprünglich auf das Wissen gestoßen? Viele Grüße, Carsten

    1. Hallo Carsten,

      ich habe mich im Zuge meiner Schwangerschaft eingehend mit gesunder Ernährung auseinandergesetzt und bin ziemlich schnell auf Rohkost gestoßen. Wirklich verstanden habe ich viele Dinge aber erst als ich die Wirkungen am eigenen Körper erfahren habe und daraufhin zugänglich für die Bücher von Arnold Ehret war. Bestimmte Informationen finden sich auch im Netz, z.B., warum das typische Nährstoffdenken überholt ist und es weniger darum geht, wie viele Nährstoffe wir in uns reinstopfen, als darum, wie viele wir dank Reinigung (insbesondere der Darmschleimhaut) wirklich aufnehmen können. Die Erklärung zum Thema Menstruation habe mir selbst erschlossen. Das habe ich so noch nie irgendwo gelesen. Deswegen fand ich es auch so wichtig, den Artikel zu schreiben.
      Die Essener Schriften sind auch eine interessante, wenn auch unwissenschaftliche Quelle. Über sie schreibe ich in meinem jüngsten Artikel.
      Liebe Grüße
      Linda

  3. Hallo Linda,

    wie lange hat es nach deiner Umstellung auf rohkost gedauert bis die Blutung bei dir Ausblieb ? würde das wahnsinnig gerne mal versuchen. komm aber ohne Schokolade nicht zurecht 🙈😜 aber da gibt es doch sicherlich auch eine rohkost alternative oder?

    1. Hallo Leena,
      Nach der Umstellung habe ich noch ein mal eine Blutung bekommen, das war nach 2-3 Monaten. Danach tauchte sie erst mit dem Essen gekochter Nahrung wieder auf.
      Es gibt auch Rohkost-Schokolade, sogar auch im Bioladen zu kaufen. Gesund ist die meines erachtens nicht, aber natürlich deutlich besser als normale Schokolade. In der ersten Zeit nach der Umstellung, habe ich sowas auch gegessen. Am liebsten mag ich die von Ombar.
      Liebe Grüße
      Linda

    2. Hallo Leena.
      Heißhunger auf Schokolade kann darauf hin deuten, dass du einen Magnesiummangel hast. Reich an Magnesium sind zB. Mandeln und Wildkräuter wie Brennesseln usw.
      Es gibt auch Magnesiumöl, um den Magnesiumspeicher aufzufüllen. Recherchiere einfach mal etwas… zB holistisch gesund
      LG Di

  4. Hallo Linda,
    Interessanter Beitrag und eine interessante These. Beschäftige mich auch seit kurzem mit der Frage, warum wir als (fast) einzige Spezies diese (überflüssige) Blutung bekommen. Deine Gedanken teile ich zu diesem Thema, und den Gedankengang mit den Raubtieren in freier Wildbahn hatte ich auch😅.
    Unsere ungesunde Nahrung steht ja auch mit anderen Körpersymptomen in Zusammenhang.
    Danke für deinen interessanten Beitrag.
    LG Diana

  5. Hallo,
    das ganze liegt am Säure Basen Gehalt in unserem Körper. Je mehr Säure im Körper enthalten ist desto stärker ist die Blutung. Je basischer der Körper desto geringer die Blutung. In einem komplett basischen Körper kann auch keine Krankheit heranwachsen.

  6. Hallo,

    ganz einfache Erklärung: Die Blutung bleibt durch die Rohkost (Mangelernährung) aus. Damit will der Körper seine Ressourcen sparen. Die Blutung hat nichts mit Entgiftung zu tun.

    Liebe Grüße
    Melli

    1. Hallo,
      schade, dass Du meinen Artikel nicht richtig gelesen hast. Welche Nährstoffe fehlen denn Deiner Meinung nach bei einer Rohkost-Ernährung? Ich esse ja viel mehr frische und Nährstoffdichte Lebensmittel als Normalköstler.

      Liebe Grüße

  7. Hallo und danke für diesen Beitrag. Ich habe ihn auf Pinterest gefunden. Ich kann dir teilweise zustimmen, wobei es vielleicht auch ein Stück weit eine Einstellungssache ist.
    Ich habe immer sehr starke meine Periode gehabt und mich hat das regelrecht ausgeschaltet.
    Als ich dann letztes Jahr eine Ernährungsumstellung machte auf Slow Carb, änderte sich auch mein Monatszyklus.
    Dieser blieb nicht ganz aus, aaaaaaber schmerzfrei und nicht mehr so viel Blut. Es ist wirklich erstaunlich.
    Darf ich dich fragen, wie genau du dich ernährst? Nur Rohkost? Wie genau sieht das aus?
    Mit Raubtieren würde ich nichts vergleichen, die essen zwar nichts gekochtes, dafür aber rohes Fleisch…. hmmmm 😉 Ich wünsche dir einen schönen Abend.
    LG
    Gianna

    1. Hallo liebe Gianna,
      Danke für Deine Erfahrungen. Ich ernähre mich zu 100% von Rohkost und mittlerweile zu mindestens 90% von Früchten (dazu zähle ich auch Gurke, Tomate, Paprika und Avocados, weil es eben auch ‚Früchte‘ sind) und frischen Säften. Ich habe am Anfang meiner Rohkost aber deutlich mehr Sprossen und Salat gegessen und da bezüglich der Menstruation den gleichen positiven Effekt festgestellt. Der ausschlaggebende Faktor ist nicht, was Du isst, sondern was Du nicht isst. Sobald dem Körper keine gekochten Lebensmittel mehr zugeführt werden (also sobald Du zu 100% roh isst), kann der Körper entgiften und ist irgendwann nicht mehr oder kaum noch auf die Entgiftung mittels Blutung angewiesen. Du könntest also genauso gut Fasten oder Saftfasten mit frischen Säften. Es dauert allerdings Monate bis hin zu Jahren bis der Körper sich vollständig gereinigt hat. Dadurch, dass ich recht jung bin, hat der Prozess nicht allzu lange gedauert. Aber auch jetzt nach einem Jahr stellen sich immer noch neue Verbesserungen ein. Wenn Du Interesse hast, das über mehrere Monate auszuprobieren, würde ich mich sehr über Deine Erfahrungen freuen.

      Mit besten Grüßen
      Linda

  8. Hallo Linda ,
    ich mag alle deine Posts und lasse mich immer gerne durch sie motivieren. Ich selber versuche mich auch auf Rohkost umzustellen … doch ich merke immer wieder der Weg ist lang. Zumal ich meiner Familie noch Kochkost serviere (mein Mann weigert sich etwas anderes zu essen und meine Tochter versucht es immer mal wieder vegetarisch) ich will niemanden zu seiner Ernährung zwingen und einfach als Vorbild fungieren. Vielleicht hast du noch ein paar Tips wie man leichter Umstellen kann ( bei mir hapert es noch an gekochten Kartoffeln, die ich sehr liebe und ab und an das „warme“ Essen,wovon man denkt es zu brauchen)
    Liebe Grüße

    1. Liebe Inke,
      die Heilung ist ein Prozess, der auch seine Zeit dauern darf, solange man stetig dabei bleibt und stets möglichst ‚bewusst‘ isst. Also in sich reinspürt wie es einem mit dem Essen, was man gerade isst, geht und achtsam isst, usw. . Ich empfehle dir, eine Mahlzeit nach der anderen durch rohe Kost zu ersetzen. Also z.B. zuerst das Frühstück. Dann isst du Obst, Smoothie, Frischkornbrei oder trinkst frisch gepressten Saft. Optimal wäre ein spätes Frühstück mit Obst. Wenn das gut klappt und du eine Veränderung wahrnehmen kannst, bist du bereit für die nächste Mahlzeit. Vielleicht Mittags einen Salat. Anfangs noch mit Kichererbsen oder dergleichen drin und irgendwann ganz roh. Avocado sättigt gut.
      Den Gelüsten nach gekochtem würde ich zunächst nachgeben und beobachten, ob dir das Essen tatsächlich die Befiredigung gibt, die du darin suchst. Was ist so tolles an Kartoffeln. Letztendlich machen die Sachen natürlich süchtig, sättigen aber nicht auf zellulärer Ebene. Versuche die Sachen möglichst ‚mono‘, das heißt pur zu essen. Also zu einer Mahlzeit nur Kartoffeln Ohne Sauce und wenn möglich auch ohne Salz. Du wirst merken, dass du viel weniger davon essen wirst, nämlich nur so viel bis dein Körper sagt, Stop, ich will nicht mehr. Wenn wir das essen mischen, tricksen wir unseren Körper aus und essen viel zu viel.
      Ansonsten kann ich dir für den letzten Schritt auf 100% Rohkost empfehlen, zunächst ein Fasten zu machen, um den Körper zu reinigen. Danach wirst du auch von Obst und Grünzeug satt werden und bekommst nicht sofort die ganz starken Entgiftungserscheinungen, die auf jeden Fall dazu gehören am Anfang.
      Viel Erfolg damit und Liebe Grüße
      Linda

  9. Mich würde nur interessieren, woher du weißt, dass du noch einen Eisprung hast? Wenn die Periode ausbleibt kann man das ja garnicht abmessen.

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