Die Kraft der Papaya

Wie einige von euch schon wissen, ernähre ich mich von früchtebasierter Rohkost. Dabei esse ich oft ‚mono‘, das heißt, ich esse pro Mahlzeit nur eine Obstsorte, weil das besonders gut verdaulich ist. Wenn ein Obst allerdings so lecker ist wie die Papaya, kann es auch schon mal vorkommen, dass ich tagelang nur Papaya esse. Über die Kraft der Papaya und warum Du auch öfter mal Papaya essen solltest, erfährst Du in diesem Artikel mehr.

 

Die Frucht

Bevor ich Dir mehr über die gesundheitsfördernde Wirkung der Papaya erzähle, mag ich Dir meine Lieblingsfrucht jedoch ein mal genauer vorstellen: Die aus Mittelamerika stammende Frucht gehört zur Gattung der Melonenbaumgewächse und wird mittlerweile in tropischen Gebieten rund um die Erde angebaut, deren jährliche Gesamternte ca. 13 Millionen Tonne beträgt. Europa wird jedoch fast ausschließlich mit brasilianischen thaländischen und hawaiianischen Exemplaren beliefert. Diese für den hiesigen Handel gezüchteten Früchte erreichen oft nur einen Bruchteil der eigentlichen Größe von 3-6kg und werden geerntet.

Hierzulande ist es oft nicht einfach an reife und qualitativ hochwertige Ware zu kommen. Wer in den unvergleichlichen Genuss von einer baumgereiften Papaya kommen  möchte, dem empfehle ich beim Tropenversandhandel wie Fruchtlawine zu bestellen. Ansonsten kannst Du eventuell auf dem Wochenmarkt beim Fruchthändler fündig werden. Wer ein mal in den Genus von einer vollreifen Papaya gekommen ist, wird sich mit mittelmäßige rQualität nicht mehr zufrieden geben.

 

1. Kalorienarme Nährstoffbombe

Das süße, saftige Fruchtfleisch der Papaya besteht zu Großteilen aus Wasser und ist mit lediglich 32 Kalorien je 100g ein unbedenklicher Snack. Da die Papaya als tropisches Obst außerdem die Entgiftung ordentlich ankurbelt, eignet sie sich hervorragend, für Detox-Tage, Entschlackungskuren und Obst-Diäten. Daneben versorgt sie uns mit wichtigen Nährstoffen wie Vitaminen A, B und E. Die Papaya liefert außerdem wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Kalzium. Eine einzige Portion deckt schon den Tagesbedarf an Vitamin C. Damit ist die Papaya ein echter Immunbooster.

 

2. Papaya für Diabetiker und bei Fructose-Intoleranz

Die Papaya hat unter allen Früchten das günstigste Zuckerverhältnis. Sie zeichnet sich durch einen geringen Anteil an Fructose im Verhältnis zu Glucose aus. Unser Darm kann nur begrenzte Mengen an Fructose aufnehmen und der Transport ist teilweise an das Vorhandensein von Glucose gekoppelt. Die Papaya hat ein optimales Fructose-Glucose-Verhältnis von 1:3. Dadurch kann sie vom Körper gut aufgenommen werden und treibt den Blutzuckerspiegel nicht so in die Höhe wie es andere Früchte tun. Damit ist die Papaya das ideale Obst für Diabetiker. Durch den geringen Fructosegehalt eignet sich die Papya teilweise auch für Menschen mit einer Fructose-Unverträglichkeit.

 

3. Papaya als Parasiten-Killer

Die Kerne der Papaya sollten auf keinen Fall im Abfall landen, denn sie sind wahre Gesundheitswunder. Sie sind nicht nur reich an Nährstoffen, sondern sie enthalten auch große Mengen des eiweisspaltenden Enzyms Papain. Dieses wirkt ähnlich wie da im Magen befindliche Pepsin. Dadurch unterstützt und entlastet das in den Kernen befindliche Papain die Verdauung und wirkt sich positiv auf sämtliche beteiligte Organe aus.

 

Insbesondere der Darm ist aufgrund der sich darin befindenden Nahrungsreste häufig befallen von Parasiten. Das können beispielsweise Madenwürmer sein. Diese sind im Stuhl sichtbar und kommen häufig bei Kindern vor. Aber auch von anderen Parasiten, die keine sichtbaren Spuren hinterlassen, sich wahrscheinlich große Teile der Bevölkerung betroffen, ohne es zu wissen. Diesen kann man unter anderem mit Papain auf die Schliche kommen, weswegen es auch in namenhaften Parasiten-Kuren verwendet wird.

 

Dazu werden entweder täglich einige Teelöffel frische Kerne der Papaya gekaut und geschluckt oder getrocknete Kerne zermahlen. Diese lassen sich einfach selbst herstellen und schmecken leicht scharf, ähnlich wie Kapuzina-Kresse. Wem der Aufwand zu hoch ist oder wer keine reifen Papayas zur Verfügung hat, der kann auf ein fertiges Extrakt zurückgreifen. Die Wirkung ist identisch. Nicht umsonst ist Papaya in tropischen Gebieten ein gängiges Mittel zum entwurmen von Tieren: Es ist hochwirksam und gleichzeitig verträglich.

 

4. Papaya gegen Infekte

Die Papayakerne machen nicht nur Parasiten den gar aus, sondern auch Bakterien. Wissenschaftler der University of Gondar fanden heraus, dass das Extrakt der Kerne das Wachstum verschiedener Erreger unterbindet, die unter anderem für Krankenhaus-Infektionen verantwortlich sind. Daneben unterstützen die Kerne die Bildung von Killer-Zellen in unserem Körper. Die Killer-Zellen sind für das Vernichten von bestimmten Erregern im Körper zuständig. Die Papaya ist also en echter Immun-Booster mit doppelter Wirkung

 

5. Schön mit Papaya

Die Frucht wirkt sich neben ihren zahlreichen Gesundheitsvorteilen auch positiv auf unser Aussehen aus. Das im Magen so wirksame Papain wirkt auch antioxidativ und verlangsamt somit den Alterungsprozess. Das gilt insbesondere auch für unsere Haut. Diese wird dank Papaya elastischer und strapazierfähiger .Das enthaltene Vitamin C regt unterdessen die Kollagenproduktion an und strafft so die Haut. Falten können sich reduzieren; das Gesicht wirkt verjüngt. Es ist kein Zufall, dass sich Papaya-Extrakt in diversen Cremes und Beauty-Produkten findet. Papaya kann also auch zur äußeren Anwendung verwendet werden.

 

6. Papayakerne als Verhütungsmittel

Papayakerne hemmen die Spermienproduktion und können zur Empfängnisverhütung verwendet werden. Was hierzulande kaum einer weiß: Papaya ist eines der ältesten Verhütungsmittel der Welt. Noch heute nutzen viele Naturvölker die Einnahme von Papayakernen als zuverlässigen Schutz. Selbstverständlich hat die Pharmaindustrie kein Interesse daran, dass diese risikolose, natürliche Verhütungsmethode publik wird, schließlich sollen wir weiterhin fleißig chemische Verhütungsmittel kaufen.

Tatsächlich funktioniert die Methode aber in den naturnah lebenden Völkern sehr zuverlässig. Dort nimmt der Mann jeden Tag einen Teelöffel Papayakerne ein. In einem Versuch mit Ratten konnte ebenfalls eine entsprechende Wirkung nachgewiesen werden (1). Mit dem Ergebnis, dass nach einiger Zeit keine aktiven Spermien mehr im Ejakulat der Ratten zu finden waren. Dieses Ergebnis hielt sich über einen längeren Zeitraum. Nach Absetzen des Präparats stellte sich die natürliche Funktion wieder ein.

 

Papaya-Extrakt kaufen

Wer von den positiven Wirkungen des Papayakern-Extraktes profitieren möchte, ohne großen Aufwand zu betreiben, kann sich ein fertiges Präparat kaufen. Zum einen gibt es die Möglichkeit, ganze getrocknete Papaya-Kerne* zu kaufen. Diese lassen sich dann ähnlich wie Pfeffer vermahlen und zum würzen benutzen. Oder man greift auf die gemahlene Variante* zurück. Diese lässt sich in ein Getränk einrühren, oder, wenn das zu scharf ist, als Kapsel verpackt schlucken. Auf diese Weise lassen sich täglich größere Mengen einnehmen. Beim Kauf bitte unbedingt auf die Rohkostqualität achten, da Enzyme wie Papain beim Erhitzen sonst zerfallen und unbrauchbar werden.

 

 

Diese Produkte in Rohkostqualität kann ich empfehlen:

 

 

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