Wie entsteht eine Essstörung wirklich?

Hallo, lieber Leser. Mach es Dir gemütlich. In Diesem Artikel kläre ich darüber auf, was es mit Essstörungen wirklich auf sich hat und warum die meisten Therapiekonzepte nicht helfen. Ich erkläre Dir, was mir am Ende wirklich geholfen hat und natürlich zeige ich Dir, wie auch Du endlich Heilung finden wirst. Das hier ist Teil I einer zweiteiligen Serie. Zu Teil II geht es hier.

 

Wenn Essen ständig Thema ist

 

Das Problem

Deine Essstörung bestimmt scheinbar Dein ganzes Leben und Du willst einfach nur noch, dass der Suchtdruck aufhört? Du möchtest endlich ein normales Leben führen, in dem Essen kein ‚Thema’ mehr ist?
Du bist mit Deinen Wünschen und Ängsten nicht allein! Immer mehr Menschen haben ein Essverhalten, welches sie selbst als ungesund empfinden. Menschen, die essen und sich nicht mehr stoppen können. Menschen, die gar nicht essen können. Oder Menschen, die sich danach übergeben müssen. Sie alle suchen nach Auswegen aus diesem endlosen Teufelskreis.

 

Wenn nichts hilft

Ich stand ebenfalls an diesem Punkt und ich habe diverse Strategien getestet, um mein Essverhalten wieder in den Griff zu bekommen, mit dem Ergebnis, dass es immer schlimmer wurde. Auch Du hast wahrscheinlich schon die verschiedensten Tricks und Methoden ausprobiert. Du hast 5-Schritten-Plänen gefolgt, Du hast Dich ‚zusammen gerissen’ und hast Dich an Ernährungspläne gehalten – und bist gescheitert. Vielleicht hast Du auch einen Therapeuten aufgesucht oder warst in einer psychiatrischen Klinik. Vielleicht hat das eine oder andere dir eine kurzweilige Erleichterung verschafft. Aber richtig geholfen, hat bisher alles nichts? Die Essstörung scheint unüberwindbar? Ich möchte Dir helfen, die Krankheit zu verstehen, damit Du sie richtig anpacken kannst.

 

Wie die Essstörung entsteht

 

Essen als Kompensation

Damit Du endlich Heilung finden kannst, müssen wir zunächst einmal verstehen, wie die Essstörung überhaupt entsteht. Dieses Verständnis ist essentiell, denn nur mit der richtigen Haltung Deiner Krankheit gegenüber, kannst Du sie heilen. Du hast Dein gestörtes Essverhalten nicht entwickelt, weil Du irgendwie unzureichend bist und es nicht auf die Reihe bekommst, dich normal zu verhalten. Dein System hat diese Störung als Kompensation entwickelt, weil Du Dich unzureichend fühlst.

 

Die wahre Ursache

Wahrscheinlich gab es einen mehr oder weniger erkennbaren Auslöser für die Entwicklung eines gestörten Essverhaltens, z.B. Mobbing oder eine Diät. Dabei handelt es sich allerdings nicht um die Ursache Deiner Essstörung. Das ist ein wichtiger Unterschied! Hinter dem Auslöser steht der eigentliche Grund: Eine emotionale Verwundung, meistens aus früherer Kindheit. Diese Wunde beschreibt ein Gefühl von Mangelhaftigkeit, ein zerschlagener Selbstwert: ‚Ich bin nicht richtig, so wie ich bin. Ich bin nicht gut genug. Ich bin nicht liebenswert. Ich bin wertlos’ Und Obwohl dieses Gefühl auf unterschiedlichste Weisen entstehen kann, hat es doch immer den selben Kern.

 

Hast Du manchmal das Gefühl, Du müsstest Dich irgendwie ändern, um liebenswert zu sein?

 

 

Die ursprüngliche Verletzung

Fühl bitte mal kurz in diese Worte hinein. Vielleicht schlagen sie eine Saite in Dir an, ganz in deinem Innersten. Ist da auch dieses Gefühl von Mangelhaftigkeit in Dir? Hast Du manchmal das Gefühl, Du müsstest Dich irgendwie ändern, um liebenswert zu sein? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das auf Dich zutrifft, wenn Du diesen Artikel liest.
Es kann aber auch sein, dass Du damit überhaupt nicht in Resonanz gehst. Das liegt dann nicht etwa daran, dass Du keine solche emotionale Wunde in Dir trägst. Nein, viel wahrscheinlicher ist es, dass Du diese Emotion so tief vergraben hast, dass Du sie nicht mehr erreichen kannst. Das ist eine Art Schutzmechanismus. Das ursprüngliche Gefühl war damals so unerträglich, dass Dein Bewusstsein es abgespalten hat. Es hat sich dissoziiert, damit Du das Gefühl nicht mehr fühlen musst. Sollte letzteres auf Dich zutreffen, spürst Du wahrscheinlich an dieser Stelle eine Leere oder andere Gefühle, welche die Dissoziation überdecken.

 

Essstörung als Pflaster

In jedem Fall hat dein gesamtes System bestehend aus Emotionalkörper, Geist und Körper einen Weg gesucht, um dieses emotionale Loch zu füllen. Und da kommt das gestörte Essverhalten ins Spiel. Es hätte sich theoretisch auch eine andere Sucht daraus entwickeln können. Aber Esssucht, Magersucht oder auch Bulimie sind so weit verbreitet, weil Essen ein so niedrigschwelliges Thema ist. Essen müssen wir alle. Essen per se ist nichts ‚Verwerfliches’ wie es beispielsweise bei Drogen- oder Sexsucht empfunden werden könnte. Außerdem ist Essen mit starken emotionalen Verknüpfungen belegt. Bestimmte Gerüche lösen bestimmte Gefühle in uns aus. Und dieser Bereich ist so sehr mit unserem Alltagsleben verwoben, dass es naheliegt, genau diesen zu kontrollieren, um einem Ohnmachtsgefühl oder Hilflosigkeit zu entkommen.

 

Liebevoll anerkennen, dass Du die Essstörung brauchst, um die zerüttete Beziehung zu Dir selbst zu heilen.

 

Schritt 0: Raum geben

 

Schluss mit der Selbstabwertung

Gib Deiner Essstörung endlich den Raum, den sie braucht! Das mag auf provokativ klingen, denn meist nimmt die Krankheit ja bereits viel mehr Raum ein, als einem lieb ist. Du wünscht Dir wahrscheinlich, sie nähme gar keinen Platz in deinem Leben ein. Aber genau da liegt das Problem: Du sagst dem Anteil in Dir, welcher die Essstörung noch braucht, dass er falsch ist. Du vermittelst Dir selbst, dass Du nicht gut bist, so wie Du bist – solange Du essgestört bist. In dem Moment kannst Du nicht mehr liebevoll anerkennen, dass ein Teil von Dir in Not ist und die Essstörung momentan noch braucht, um ‚zu überleben’. Genau diesen wertschätzen Blick braucht es aber, um die zerüttete Beziehung zu Dir selbst zu heilen. Stattdessen wird die Sucht nur weiter angefeuert, da Du das ursprüngliche Gefühl von Mangel reproduzierst.

 

-> Hier geht es weiter zu Teil II

 

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1 Gedanke zu „Wie entsteht eine Essstörung wirklich?

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